MELDE KOLONIALE SPUREN

„DEUTSCHLANDS KOLONIALES ERBE LEBT AUF DEN STRASSEN WEITER. Bis heute werden in Deutschland Kolonialverbrechen und -verbrecher durch Straßennamen und Denkmäler geehrt. Ob Straßen, Plätze oder U-Bahnhöfe: viele Orte sind nach Kolonialverbrechern benannt. Andere stehen in direktem Bezug zum deutschen Kolonialismus. Bis heute gilt die Benennung von öffentlichen Plätzen in Deutschland als Ehrung von Personen und Würdigung historischer Ereignisse.

RUNTER VOM SOCKEL! UND DANN?

Wenn die Denkmäler gefallen sind, soll keine Erinnerungslücke bleiben. Deutschlands Kolonialgeschichte darf nicht aus dem Stadtbild verschwinden. Im Gegenteil. Die Grausamkeit des Kolonialismus muss sichtbar gemacht werden, den Opfern soll gedacht werden, der antikoloniale Widerstand und der fortwährende Kampf gegen Rassismus sollen geehrt werden.

Wo ein Denkmal fällt, soll ein Mahnmal entstehen oder die Sockel werden befreit, um Platz für Gestaltung von Künstler*innen aus den ehemaligen Kolonien und der hiesigen Schwarzen Community zu schaffen. Straßen werden nicht einfach irgendwie umbenannt. Wir brauchen einen Perspektivwechsel. Statt den Kolonialverbrechern zu huldigen, muss die Ehrung denjenigen Zuteil werden, die gegen die koloniale Gewaltherrschaft gekämpft haben. So wird der Anspruch einer antirassistischen Gesellschaft auch im Stadtbild verankert!“

Check out more:

https://www.tearthisdown.com/de/

Translate »